Magnus Dietrich ist Mitglied des internationalen Opernstudios der Staatsoper unter den Linden Berlin, wo er bereits sein Debüt als Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“ geben konnte. Die Spielzeit 21/22 beinhaltet außerdem eine Vielzahl neuer Rollen für den jungen Tenor wie beispielsweiße den ersten Parzen in Rameaus Oper „Hippolyte et Aricie“ unter der Leitung von Simon Rattle, Scaramuccio in Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“, ein Wirt in Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ unter der Leitung von Simone Young, Peter Karpati in Christian Josts „Die Arabische Nacht“ und Junker Spärlich in Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“. Dietrich ist außerdem Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. 

Zu den jüngsten Engagements des jungen Tenors zählen außerdem Auftritte mit der Staatskappelle Berlin mit Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“ in den Philharmonien Berlin und Hamburg unter der Leitung von Marc Minkowski. 

In der kommenden Spielzeit 22/23 wird Magnus Dietrich an der Staatsoper Berlin erneut als Tamino zu hören sein sowie u.a. als Steuermann in Wagners „Der fliegende Holländer“ und 1. Jude in Strauss‘ „Salome“. 

Der Münchner Tenor studierte Gesang bei KS Prof. Andreas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater München sowie privat bei Hartmut Elbert. Meisterkurse bei Andrew Watts, Neil Shicoff, Bo Skovhus und Hedwig Fassbender vervollständigen seine Ausbildung. 

Magnus Dietrich pflegt eine rege Konzerttätigkeit und gastierte bereits bei Festivals wie der internationalen Hugo Wolf Akademie, dem Bachfest Leipzig, dem Kissinger Sommer, dem Festival de Santes oder der Bachakademie Frankreich. Außerdem führten ihn Konzertreisen zusammen mit dem Solisten-Ensemble Vox Luminis nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande. Mit der Dirigentin Johanna Soller verbindet ihn eine rege Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten wie der Konzertreihe „Cantate um 1715“ als Mitglied der „capella sollertia“ oder der Kammeroper München. 

Bei dem Label MDG erscheint im Mai 2022 eine CD mit Brahms-Duetten zusammen mit der Pianistin Doriana Tchakarova sowie Felicitas und Judith Erb. Magnus Dietrich wurde außerdem mit dem BrixenClassics Young Artists Award ausgezeichnet.